Projekt: Teamleiter/in

Was bedeutet heute noch Zeit wenn wir stattdessen doch Geld haben...

Ich rede sehr oft mit jungen Leuten Anfang 20 die gerade Ihre Schule beendet haben und dort lernten, dass Ihr baldiger Beruf sie definieren wird.
Wie wichtig es ist einen Beruf zu haben. Ein wichtiger, produktiver Teil der Gesellschaft zu sein. 
Es wird nach einer Interessanten Arbeit gesucht, die unserem Charakter entspricht, damit wir sie bis Anfang 70 machen können.
Aber fast jeder möchte vorher noch kurz reisen, weil sie etwas ahnen, nämlich das sie danach keine Zeit mehr dafür haben werden.
Jeden Tag für 8 Stunden arbeiten, nur um dann 2 Tage frei zu kriegen. Und 6 Wochen Arbeitskrafterhaltungszeit zu bekommen, auch Urlaub genannt.
In vielen Fällen arbeiten die Leute sogar 10 oder mehr Tage am Stück.
Wir lebe in einer Welt, in der unsere Lebenszeit kaum wert hat, in der das wirkliche Leben auf der Arbeit stattfindet.
Und das Schlimmste ist, dass es uns am Anfang soviel Spaß macht, dass wir nicht sehen, dass wir in die Falle getappt sind die uns unsere Energie für den erst unseres Lebens entziehen wird.
Wir werden im Laufe der Zeit immer unglücklicher und zynischer. Das nennen wir dann Erwachsen sein.
Oft fragen wir uns dann, ob es der Beruf ist, der das mit uns anstellt. Aber anstatt frei zu werden und unabhängig, wählen wir nur ein neues Hamsterrad und freuen uns, dass es jetzt einen Wasserspender hat damit wir noch effektiver und länger laufen können.
 
 
Warum hat Geld heute einen so hohen Stellenwert, dass wir kaum noch in der Lage sind Zeit zu haben und zu nutzten?
Zeit ist das einzige das wir wirklich besitzen.
Aber wir nutzen sie nicht oder aber wir verkaufen sie an Andere, um Leben zu können.
Aber mit der ganzen Zeit die wir bereits verkauft haben, haben wir kaum noch Zeit zu leben.
Denn Arbeit ist anstrengend und meist haben wir dannach gar keine Lust mehr etwas zu tun.
Lieber aufs Sofa und entspannen.
Verständlich.
Ich selbst habe im Rettungsdienst gearbeitet, wo es normal ist 12 Sunden Schicht zu haben.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich danach nicht mehr viel Zeit oder die Kraft hatte, etwas anderes zu tun als zu schlafen.
 
Was aber, wenn ich euch erzähle das es durchaus Wege gibt das zu ändern?
Wer hat gesagt das ich 40 Stunden die Woche arbeiten muss? Es gehen auch 20. Oder noch weniger?

Hier eine Idee wie es gehen könnte

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